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FAQs Medizinische Kosmetik
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Was ist ein Fruchtsäurepeeling und wo setzen Sie es ein?
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Durch ein Fruchtsäurepeeling wird die obere Zellschicht (Hornschicht) kontrolliert gepeelt, und die Hautzellen werden zur Regeneration angeregt. Fruchtsäuren wie Weinsäure, Mandelsäure, Apfelsäure und Glykolsäure kommen hauptsächlich in Früchten vor. Sie sind ungiftig und biologisch abbaubar. Für das Fruchtsäure-Peeling wird vorwiegend die Glykolsäure Alpha-Hydroxy-Acid, AHA verwendet, eine milde organische Säure, die vor allem im Zuckerrohrsaft vorkommt.
Nach einer Vorbehandlung wird die Fruchtsäure in Gelform aufgetragen und nach dem Einwirken wieder durch eine spezielle Creme neutralisiert. Es entstehen für Sie keine Ausfallzeiten. Nach der Behandlung ist Ihre Haut etwas lichtempfindlicher, so dass Sie für 1 Woche Sonnenbaden oder Solarium meiden und die nächsten 5 Wochen einen Sunblocker benutzen sollten.
Meistens empfiehlt sich für ein optimales Ergebnis eine Kurbehandlung mit mindestens 5-8 Terminen. Das Fruchtsäure-Peeling setzen wir ein bei der äußerlichen Behandlung von:
- glanzlosem und fahlem Teint
- beginnenden und sehr oberflächlichen Fältchen
- grobporiger Haut
- einfach nur zur Hauterfrischung
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Was ist ein LHA-Peeling (Biomedic LHA-Peel) und wo setzen Sie es ein?
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BIOMEDIC LHA-Peel ist eine Peeling-Behandlung mit LHA (Lipo-Hydroxy-Säure) in einer Konzentration von 5% oder 10%. Bei LHA handelt es sich um eine veredelte Salicylsäure. Diese ist eine natürliche Substanz, die in verschiedenen Pflanzen (z.B. Weidenrinde) vorkommt. Dieses Peeling hilft, die Zellerneuerung und Zellregeration zu stimulieren. Dieses Verfahren verbindet Wirksamkeit mit der erforderlichen Sicherheit. Das Peeling schenkt Ihrer Haut insgesamt eine frischere Ausstrahlung, mildert diskrete sonnenbedingte Fältchen und leichte Pigmentflecken und hilft, ein unregelmäßiges Hautbild zu verfeinern. Darüber hinaus wird durch das LHA-Peeling eine Rückbildung/Besserung von aktinischen Präkanzerosen (Hautkrebsvorstufen) angestrebt. Im Vergleich zum Fruchtsäurepeeling ist das LHA-Peeling etwas wirkungsvoller aber auch ein klein wenig eingreifender.
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Welche Produkte setzen Sie bei den Kosmetikbehandlungen ein?
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Wir setzen vor allem Produkte der Firma THALGO ein. Der Name THALGO ist eine griechisch-französische Kombination aus Thalasso (griech. Meer) und Alges (franz. Algen). THALGO ist seit über 40 Jahren eng mit dem Meer verbunden. Bei der Herstellung liegt das Augenmerk darauf, dass in allen Erzeugnissen Substanzen maritimen Ursprungs sind. Alle verwendeten Inhaltsstoffe entsprechen den höchsten Lebensmittel- bzw. pharmazeutische Standards und werden ständigen Qualitätskontrollen unterworfen. Nur ausgewählte, maritime Rohstoffe, Pflanzen, Proteine, Öle von höchster Wirksamkeit kommen in sorgfältig zusammengestellten, kostbaren Rezepturen zum Einsatz. Selbstverständlich unter Verzicht auf Tierversuche.
Ergänzend werden Produkte der Firmen:
- Academie - spezifische Wirkstoffampullen, Sauerstoffbehandlung, Tränensackbehandlung
- Moravan - Handpackung, Handpeeling, Collagenvlies
- La Roche-Posay - Couverance dekorative Kosmetik, Make-up, Camouflage, Peeling-Behandlung mit LHA (Lipo-Hydroxy-Säure)
- Mikro Silk Natural Protein Spa - Behandlung mit mikrofeinen Seidenproteinen und reinen asiatischen Essenzen
- Neo Strata - Fruchtsäurepeeling
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Verkaufen Sie auch Kosmetikprodukte?
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Nein, wir verkaufen ganz bewusst keine Kosmetik- oder Pflegeprodukte, um für Sie unabhängig zu bleiben und damit wir nach allen Seiten frei beraten zu können. Für unsere Patienten besteht somit auch kein "Kaufzwang". Selbstverständlich beraten wir Sie sehr gerne bei allen Fragen zu Ihrem persönlichen Pflegeprogramm gern und ausführlich und sprechen unsere ehrlichen Empfehlungen aus. Wir möchten uns auf Sie, Ihre Haut und Ihre individuellen Nöte konzentrieren und nicht zu einem „Verkaufsshop“ oder gar „Online-Shop“ werden.
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Was ist Botulinum und wie wirkt es?
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Botulinum ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. In der Medizin wird biotechnologisch gewonnenes Botulinum als hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt – und zwar sowohl zur effektiven und sicheren Behandlung von Falten als auch zur Therapie schwerer neurologischer Bewegungsstörungen und krankhaftem extremem Schwitzen unter den Achseln. Heute ist das Arzneimittel in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen.
Wird es in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Nervenleitung zu den „Faltenmuskeln“. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen der Haut, wie das Fühlen oder Tasten, werden nicht beeinflusst. Das Injizieren sehr geringer Mengen Botulinum entspannt den entsprechenden Muskel im Gesicht. Dadurch wird einer Entstehung bzw. Verstärkung der typischen Stirnfalten und Krähenfüßen vorgebeugt. Die volle Wirkung entfaltet sich allerdings erst nach einigen Tagen und hält dann 4 - 6 Monate an. Ein nachhaltigerer Effekt kann durch Wiederholungsbehandlungen erzielt werden.
Botulinum wird seit vielen Jahren zur Behandlung von Muskelverkrampfungen im Bereich der Augen und der Stirn (Lidkrampf), dem sog. Schiefhals und bei der Armspastik eingesetzt. -
Wie wirkt Botulinum bei der Faltenkorrektur?
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Durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln können sich im Laufe des Lebens in der darüber liegenden Haut Falten eingraben, zum Beispiel Zornesfalten über der Nase, Stirnfalten oder Lachfalten an den Augenwinkeln (als Krähenfüße bekannt).
Da Botulinum die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botulinuminjektionen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren. Botulinum baut sich nach der Injektion von allein wieder ab. Seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, in der Regel 4-5 Monate an.
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Wie wird mit Botulinum (Vistabel®, Azzalure®) behandelt?
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Die Lösung mit dem Botulinum wird mit sehr dünnen Nadeln direkt in den entsprechenden Muskel gespritzt. Die Injektion ist kaum spürbar und nach 10 Minuten sind die Einstichstellen nur noch zu erahnen.
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Gibt es Qualitätsrichtlinien zur Anwendung von Botulinum in der Ästhetischen Medizin?
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Prinzipiell kann jede Ärztin / jeder Arzt in Deutschland Botulinum injizieren. Wir empfehlen allerdings ausschließlich Ärzte, die sich den strengen Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de, deren Gründungsmitglied Prof. Dr. Raulin ist, unterworfen haben. Prof. Dr. Raulin ist Präsidiumsmitglied und 2. Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie D.G.B.T. .
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Wie kann man sich als Arzt hinsichtlich einer Botulinum-Therapie qualitätsgesichert weiterbilden lassen?
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Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de, bei der Prof. Dr. Raulin Vorstandsmitglied ist, bietet hierzu regelmäßig zertifizierte Kurse an. Diese von der Bezirksärztekammer zertifizierten Kurse finden auch in unserem Zentrum statt.
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Hat das Ärzteteam Ihres Zentrums zu diesem Thema wissenschaftliche Publikationen in hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften oder Lehrbüchern veröffentlicht?
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Unser erklärtes Ziel ist es, stets durch Vorträge, Publikationen und Lehrbücher auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu sein und den Fortschritt auch auf diesem Gebiet aktiv voranzutreiben. Zuletzt haben wir zu diesem Thema eine Reihe von aussagekräftigen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht, u.a. in einem der höchstbewerteten internationalen Journals der Dermatologie (Archives of Dermatology):
- A Randomized Double-Blind Study of the Effect of Botox® and Dysport®/Reloxin® on Forehead Wrinkles and Electromyographic Activity
- Current evidence on the unit equivalence of different Botulinum neurotoxin A formulations and recommendations for clinical practice in dermatology
- Do different formulations of botulinum toxin type A really have different migration characteristics?
- Botox® and Dysport® – Is there a dose conversion ratio in dermatology and aesthetic medicine?
- Botulinumtoxin A zur Behandlung von spannungsinduzierten Falten und Kopfschmerzen
Leider können aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nur Ärzte die Arbeiten hier abrufen.
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Gibt es von Ihrem Zentrum Fernsehaufnahmen zum Thema Falten bzw. Botulinum?
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Ja, Herr Prof. Dr. Raulin war zu diesem Thema in der Sendereihe Baden-Württembergs beste Kliniken www.bwfamily.tv . Die Ausstrahlung der Sendung können Sie unter folgendem Link abrufen (94 MB).
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Für welche Falten ist Botulinum besonders gut geeignet?
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Aufgrund seines Wirkmechanismus (Muskelentspannung) wirkt Botulinum besonders gut bei Falten, die durch häufigen, meist unbewussten Muskelzug entstehen wie zum Beispiel Stirnfalten (entstehen oft beim konzentrierten Schauen oder Nachdenken) oder auch durch Mimik bedingte Falten (Lachfalten).
Der klassische Anwendungsbereich für Botulinum sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn.
Botulinum kann aber auch störende Falten seitlich des Nasenrückens (im englischen „bunny lines“ genannt) oder kopfsteinpflasterartige Grübchen am Kinn glätten.
Neuere Anwendungsbereiche sind stark hervortretende Muskelstränge am Hals oder durch Muskelzug bedingte Falten im Dekolleté.
Die sichere Anwendung bei neueren Indikationen ist in der Erprobung.
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Wie entstehen "Zornesfalten" ?
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Die senkrechten Falten zwischen den Augenbrauen sind das direkte Ergebnis ständig wiederholter Muskeltätigkeit der Augenbrauenmuskeln Muskulus corrugator supercilii und Muskulus procerus. Jahrelanges Runzeln der Augenbrauen und Blinzeln hinterlassen dann tiefe Falten zwischen den Augenbrauen. Nach vielen Jahren, unterstützt durch den Einfluss der Sonnenstrahlen, bleiben in der Haut tiefe senkrechte Falten zurück, sogar in entspannter Haltung. Man wirkt zornig, auch wenn dafür kein Grund besteht und die Laune prächtig ist! Mit Botulinum werden diese Muskeln für mehrere Wochen ruhiggestellt, so verschwinden tatsächlich die Falten zwischen den Augenbrauen oder sie werden zumindest stark abgemildert.
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Gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten als Botulinum-Injektionen zur Inaktivierung der Mimikfalten?
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Die konventionelle Chirurgie erfordert ein Durchschneiden der Muskeln und hat eine vergleichsweise lange Narbe und ein Anheben der Haarlinie zur Folge. Neuere endoskopische Techniken vermeiden die langen Narben, gehen aber noch immer mit einer aufwendigen Operation und entsprechend langer Heilungsperiode einher. Filler-Unterspritzungen können einige Falten ausgleichen, aber solange die zugrundeliegende Muskelaktivität weiter besteht, werden die Falten schnell wieder erscheinen.
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Wie sieht die Behandlung mit Botulinum aus?
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Zunächst einmal legen Patient und Arzt gemeinsam fest, welche Region und wie stark behandelt werden soll.
Die Injektion erfolgt mit genau geeichten Spritzen und sehr dünnen Nadeln. Dabei können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten.
Damit sich an den Einstichstellen keine kleinen Blutergüsse bilden, wird danach noch für einige Minuten „komprimiert“ (d.h. auf diese Stellen fest mit einem Tupfer gedrückt) und eventuell etwas gekühlt.
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Kann ich nach der Behandlung gleich wieder in die Öffentlichkeit?
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Ja! Das Einzige, was man unmittelbar nach einer Botulinuminjektion sieht, sind die kleinen Einstichstellen, die aber nach wenigen Minuten vollständig verschwunden sind. Selten treten Blutergüsse auf, falls feine Hautgefäße verletzt wurden. Das darf selbstverständlich überschminkt werden und ist nach wenigen Tagen komplett verschwunden. In den allermeisten Fällen fällt die Behandlung überhaupt nicht auf, sodass diese jederzeit, also z.B. auch vor gesellschaftlichen Ereignissen, durchgeführt werden kann.
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Können bei einer kosmetischen Anwendung von Botulinum Nebenwirkungen auftreten?
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Die Injektion von Botulinum ist bei Konsultation eines erfahrenen, durch die DGBT zertifizierten Facharztes eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung.
Das häufigste Problem bei der Botulinum-Injektion ist der ungewöhnliche Verlauf eines kleinen Muskels, der dann nicht inaktiviert wird und demzufolge das Ausbleiben des erwünschten Effekts, was eine Nachbehandlung erforderlich macht. Wenn Sie nach einer Woche noch keinen Unterschied bemerken oder mit dem Effekt nicht ganz zufrieden sind, stellen Sie sich bitte bei uns zu einer Nachbehandlung vor. Als Folge der Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Vorübergehende Kopfschmerzen für 2-4 Tage werden in seltenen Fällen beschrieben. Es gibt aber sehr viel mehr Fälle, in denen sich nach der Behandlung bereits bestehende Kopfschmerzen oder Migränebeschwerden bessern.
Extrem selten sind ferner unangenehme Komplikationen wie das vorübergehende Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid, oder kurzfristige Sehstörungen. Um diese Risiken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen, sollte die Injektion ausschließlich von einem erfahrenen, gut ausgebildeten und von der DGBT zertifizierten Therapeuten durchgeführt werden.
Ein Hauttest vor der Behandlung ist nicht erforderlich, Allergien sind nicht bekannt.
Sämtliche Nebenwirkungen – so wie die Wirkung von Botulinum – sind zeitlich beschränkt.
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Gibt es Erfahrungen über die Langzeitwirkungen?
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Botulinum wird seit fast 30 Jahren und in relativ hohen Dosen zur Behandlung krankhafter Muskelverkrampfungen (Spasmen) eingesetzt.
Aus diesen Erfahrungen weiß man, dass Botulinum keine langfristigen Nebenwirkungen hervorruft. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass nach dem Abklingen der Botulinumwirkung keine bleibenden Veränderungen an den Nerven oder Muskeln resultieren, alles sieht wieder aus wie zuvor.
Die Behandlung von Falten mit Botulinum stellt zwar eine relativ neue Anwendung für Botulinum dar, wird aber ebenfalls bereits seit 1989 durchgeführt, ohne dass je Hinweise für langfristige Nebenwirkungen auftraten.
Wenn vor der Anwendung von Botulinum zur Faltenkorrektur mit der Begründung gewarnt wird, dass keine ausreichenden Erfahrungen über langfristige Therapiewirkungen vorliegen, ist dies also unzutreffend. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema dürfen Sie sich gern an die Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de wenden.
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Besteht bei kosmetischer Anwendung von Botulinum die Gefahr einer „Vergiftung“ (Botulismus)?
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Botulinum ist theoretisch, wie auch Alkohol in sehr großen Mengen, giftig. Eine Vergiftung ist aber, analog zum Alkohol, vom Verabreichungsweg und der Dosis abhängig. Das Bild einer Vergiftung mit Botulinum, der sogenannte Botulismus, wird ausschließlich bei oraler Aufnahme sehr großer Mengen bei Lebensmittelvergiftungen beobachtet.
Da bei der kosmetischen Anwendung nur kleinste Mengen in exakt definierte Muskelareale gespritzt werden und dort vor Ort sofort gebunden werden (also gar nicht in den Kreislauf und Gesamtorganismus gelangen), kann eine Vergiftung hierbei 100%ig ausgeschlossen werden. Unter anderem deshalb, damit es nicht mehr zu Verwirrungen kommt, wird auch von Fachkreisen nicht mehr der Begriff „Botulinumtoxin“ verwendet, sondern nur noch standardisiert von Botulinum gesprochen. -
Kann man die Faltenkorrektur mit Botulinum beliebig oft wiederholen?
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Botulinum wirkt nur vorübergehend. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die durch Botulinum bedingten Veränderungen in der Muskulatur nach einigen Monaten komplett wieder zurückbilden. Nach Beendigung der Wirkung ist weder vom Wirkstoff noch von seinen Effekten an den Nerven etwas nachzuweisen. Da ein ruhig gestellter Muskel aber meist etwas schwächer wird (denken Sie an einen geschienten Arm in Gips nach einer Fraktur), wird gelegentlich sogar weniger Wirkstoff benötigt, um bei regelmäßigen Anwendungen den gleichen Muskel entspannenden Effekt zu erreichen.
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Wann sollte keine Behandlung mit Botulinum durchgeführt werden?
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Aus Sicherheitsgründen wird von einer Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten. Bei bekannten, mit Muskelschwäche einhergehenden Grunderkrankungen (zum Beispiel der Myasthenia gravis) oder Blutgerinnungsstörungen sollte ebenfalls nicht mit Botulinum behandelt werden. Ein weiterer Ausschluss ist die Einnahme bestimmter Antibiotika.
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Gibt es noch andere Anwendungsgebiete für Botulinum?
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Zum ersten Mal wurde Botulinum in der Behandlung des Strabismus (Schielen) verwendet – der Ausgangspunkt für eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete. Zunächst im Bereich der Dystonien (neurologische Bewegungsstörungen, deren Ursache im Gehirn liegt), dann in vielen anderen Bereichen der Neurologie, z. B. bei Kindern, die durch Infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnlähmung) an Spastiken leiden oder auch bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Als wirkungsvoll hat es sich in den letzten Jahren bei der Behandlung des übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) und zunehmend auch bei Patienten mit Spannungskopfschmerz und Migräne erwiesen. Eine Veröffentlichung von uns zu diesem Thema können Sie sich unter diesem Link abrufen. In England ist Botulinum zur Behandlung der Migräne sogar bereits zugelassen.
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Zornesfalte mit Botulinum geglättet – Stimmung aufgehellt!
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Hierzu haben E. Finzi und Mitarbeiter bereits 2006 eine Arbeit in Dermatol. Surgery (32:645-649) veröffentlicht. Da der Gesichtsausdruck in der subjektiven Erfahrung von Emotionen wichtig ist und Zornesfalten bei depressiven Patienten häufig vorhanden sind, wollte man wissen, ob durch Beseitigung dieser Falten auch die depressiven Symptome gelindert werden könnten. Daher injizierte man 10 Frauen mit therapieresistenter schwerer Depressionen Botulinum. Die Therapie wurde in allen Fällen gut vertragen. Neun Patienten waren nach zwei Monaten nicht mehr als depressiv anzusehen. Eine Patientin (mit bipolarer Störung) blieb depressiv, ihre Stimmung hatte sich aber immerhin gebessert. Unserer Meinung nach sind die Ergebnisse beeindruckend, müssten aber an einer größeren Patientenzahl kontrolliert werden. Diese Einschätzung teilt auch Herr Prof. Dr. Heckmann, der in einem Kommentar zu dieser Arbeit "not surprising, yet sensational" geschrieben hat.
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Sind alle Botulinum Präparate gleich wirksam?
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Im Dezemberheft 2007 von Archives of Dermatology (einem der höchstbewerteten internationalen Journals der Dermatologie) haben wir zu diesem Thema eine von der Industrie unabhängige aussagekräftige Publikation veröffentlicht. Der Titel lautet: "A Randomized Double-Blind Study of the Effect of Botox® and Dysport®/Reloxin® on Forehead Wrinkles and Electromyographic Activity". Leider können aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nur Ärzte die Arbeit hier abrufen. Es liegen mittlerweile zahlreiche Vergleichstudien vor. Die in Deutschland zugelassenen Botulinum Präparate sind alle wirksam, zeigen aber im Vergleich gewisse Unterschiede.
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Müssen Botulinuminjektionen brennen?
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Alle Botulinum Präparate werden von den Herstellerfirmen in kleinen Glasgefäßen in kristalliner bzw. pulverisierter Form geliefert und dann vorschriftsgemäß gelagert. Vor der Anwendung müssen diese Botulinumkristalle aufgelöst werden. Im Normalfall wird hierfür physiologische Kochsalzlösung verwendet. Dieses mit physiologischer Kochsalzlösung aufgelöste Botulinum kann bei der Injektion unangenehm brennen. Deshalb lösen wir das Botulinum in einem besonderen Medium auf, wodurch bei uns lästiges Brennen der Vergangenheit angehört.
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Wie lange hält die Muskelentspannung an?
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Die Wirkdauer beträgt nach den wissenschaftlichen Literaturangaben im Durchschnitt zwischen 4 und 6 Monaten. Durch die Inaktivierung der Muskeln für mehrere Monate reduziert man auch vielfach auf längere Sicht die Angewohnheit, die Augenbrauen oder die Stirn zu runzeln und hindert die Falten so am Wiederauftreten. Die individuelle Wirkdauer ist nicht prognostizierbar, sie kann leider auch manchmal nur bei 3 Monaten liegen. Vielfach wird von Betroffenen auch gezielt nur eine Reduktion der Muskelaktivität angestrebt, damit man nicht für jeden ersichtlich "gebotoxt" wirkt. Bei uns wird immer größten Wert darauf gelegt, dass nach der Botulinuminjektion der Gesichtsausdruck optimal entspannt und nicht unnatürlich wirkt.
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Wann tritt der Botulinum-Effekt ein?
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Der volle Behandlungseffekt tritt erst nach mehreren Tagen ein. Meist dauert es 5-7 Tage bis zur vollen Wirkung. Die Sensibilität der Haut ändert sich nicht.
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Welche Art "Specials" bieten Sie an, um die Zufriedenheit der Patienten nach Botulinuminjektion zu optimieren?
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Als sogenannte "Zufriedenheitsgarantie" spritzen wir, falls der seltene Fall eintritt, dass die Wirkung früher als besprochen nachlässt, innerhalb von einem Monat kostenlos nach. Unser erklärtes Ziel ist, dass nach der Botulinumgabe eine vollständige Zufriedenheit mit dem eingetretenen Ergebnis besteht.
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Woran kann es liegen, wenn plötzlich Botulinum Injektionen nicht mehr wirken oder an Wirkdauer verlieren?
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Es kommt zwar selten vor, aber es gibt leider Patienten, bei denen sich Antikörper gegen das Botulinum bilden und somit die gewünschte Wirkung gar nicht mehr eintritt bzw. abgeschwächt ist. Diese sogenannte Resistenz ist leider nur schwer, manchmal sogar gar nicht mehr reversibel. Weitere Injektionen sind in diesem Fall erst wieder nach einigen Jahren sinnvoll. Darüber hinaus sollten nur Originalpräparate und niemals Reimporte aus dem Ausland verwendet werden, da in diesem Fall nicht garantiert werden kann, dass die geforderte Kühlkette aufrecht erhalten wird. Eine interessante Studie des Wiener Universitäts-Klinikums weist darauf hin, dass auch eine starke UV-Exposition in den Tagen nach der Botulinuminjektion die Wirkdauer negativ beeinflussen kann. Sonnenbrände oder ein Solariumbesuch sollten somit mindestens eine Woche nach der Injektion strikt vermieden werden.
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Gibt es Unterschiede hinsichtlich der Botulinumwirkung an den Augen und an der Stirn?
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An den Augen ist im Vergleich zur Stirn nach der Botulinuminjektion noch eine gewisse, auch bewusst gewünschte, Mimik (d.h. Beweglichkeit) möglich. Die Fältchen werden im entspannten Zustand abgemildert, die Augen wirken jedoch nicht „künstlich festgefroren“. Die alleinige Botulinuminjektion setzt an den Augenfältchen allerdings voraus, dass noch eine Hautelastizität gegeben ist. Ist das nicht der Fall, bleibt nur die Kombination mit dem Laser ( Laserpeeling ) oder ein chirurgischer Eingriff.
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An welchen Stellen setzen Sie Botulinum im ästhetischen Bereich ein?
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Wir spritzen Botulinum bei Stirnfalten, bei Augenfältchen und sehr vorsichtig bei Plisséefältchen am Mund. Auch bei Verspannungen/Migränebeschwerden im Stirnbereich und an Kopfschmerzspannungspunkten am Nacken und Hinterkopf kann Botulinum zu einer Schmerzfreiheit oder zumindest zu einer deutlichen Schmerzlinderung führen. Bei Nasolabialfalten bringt Botulinum dagegen leider keinen positiven Effekt.
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Wo setzen Sie Botulinum im medizinischen Bereich ein?
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Wir setzen Botulinum auch bei der sehr schmerzhaften Analfissur, Neuralgien und bei Spannungskopfschmerzen mit sehr gutem Erfolg ein. Hier führt Botulinum zur Entspannung und vielfach auch zur Schmerzfreiheit. In den sehr seltenen Fällen, wenn aluminiumchloridhaltige Externa, wie z. B. Sweat-off®, bei vermehrtem axillären Schwitzen nicht zur erwünschten Wirkung führen, ist Botulinum sicher auch hier eine sinnvolle Alternative. Eine Veröffentlichung von uns zum Thema Spannungskopfschmerz können Ärzte unter diesem Link abrufen.
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Was ist, wenn die Wirkung nur kurz anhält?
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Jeder Organismus reagiert unterschiedlich auf die Botulinum-Entspannung. In einem solchen Fall gilt die Nachbehandlung innerhalb der ersten 4 Wochen bei uns als "Garantiefall" und erfolgt dann ohne erneute Berechnung.
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Was kann man sofort nach Botulinum-Injektionen erwarten?
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Im Allgemeinen ist die behandelte Stelle nach einer Stunde vollkommen unauffällig. Selten kann ein leichter Bluterguss an der Injektionsstelle entstehen. Make-up kann sofort nach der Behandlung aufgetragen werden. Man sollte das Areal jedoch für mehrere Stunden nicht reiben oder massieren. Körperliche Anstrengung sollte für mehrere Stunden vermieden werden, ebenso intensive eine Sonnenexposition für die Dauer von 24 Stunden.
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Kann Botulinum auch gegen Lippenfalten gespritzt werden?
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Ja, auch bei sogenannten radiären Lippenfältchen oder Plisséefältchen kann Botulinum hilfreich sein. Diese Fältchen sind bei Entspannung kaum oder gar nicht sichtbar und fallen erst auf, wenn der Mund gespitzt wird. Diese Fältchen findet man interessanter Weise fast ausschließlich bei Frauen. Botulinum führt hier zur Entspannung dieser Falten, bei denen weder der Laser noch ein Unterspritzen mit Füllmaterialen sinnvoll ist. Es ist, bei richtiger vorsichtiger Vorgehensweise und von ausgewiesenen Experten injiziert, an dieser Lokalisation sicher und gut anwendbar.
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Was ist Azzalure® und Vistabel®?
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Es handelt sich hierbei um gentechnisch hergestellte Produkte, die zur Behandlung der senkrechten Zornesfalten und waagerechte Stirnfalten verwendet werden, ebenso für 'Krähenfüße' in den Augenwinkeln.
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Sind Azzalure® bzw. Vistabel® gefährlich?
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Sofern Botulinum von einem erfahrenen Arzt, der durch die Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinum-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de zertifiziert ist, gespritzt wird, ist das Risiko der Behandlung zu vernachlässigen. Es handelt sich, sofern richtig injiziert wird, um ein sehr sicheres Verfahren. Von "Botox-Parties" oder gelegentlichen "Hobbyspritzern" raten wir allerdings dringend ab.
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Ist Botulinum ein gefährliches Nervengift? Muss ich Angst davor haben?
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Bei Botulinum handelt es sich nicht um ein gefährliches Nervengift. Es ist ein hochgereinigtes Protein, das für viele medizinische Indikationen sogar in den fachärztlich angewandten Dosierungen als segensbringendes Heilmittel eingesetzt wird. Also, in erfahrenen Händen ist Botulinum"toxin" keineswegs giftig, besorgniserregend oder gefährlich. Voraussetzung: Die Anwendungen erfolgen durch eine/n wirklich erfahrene/n Fachärztin/Facharzt.
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Was ist von Botulinum bei der Behandlung des axillären Schwitzens (Hyperhidrosis axillaris) zu halten?
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Prinzipiell wirkt Botulinum auch bei dieser störenden Indikation. Durch aluminiumchloridhaltige Externa, wie z.B. das von uns entwickelte Antiperspirant Sweat-off®, erreicht man in den allermeisten Fällen mindestens den gleichen Effekt, allerdings preisgünstiger, schneller und zudem ohne injiziert werden zu müssen.
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Ist durch Botulinum-Injektionen mit Spätfolgen zu rechnen?
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Spätfolgen sind mit Sicherheit auszuschließen, da sich der Wirkstoff auf natürliche Weise nach spätestens 6 Monaten wieder vollständig abgebaut hat. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Abnahme der Wirkung nach wiederholten Injektionen kommen, wenn sich Antikörper gegen Botulinum gebildet haben. Ansonsten beugt Botulinum, wenn es regelmäßig zur Anwendung kommt, ohne jeden Zweifel einer sich sonst verstärkenden Faltenbildung vor.
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Welche Möglichkeiten der Behandlung von Mimikfalten gibt es?
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Ausgeprägte Mimikfalten können durch Operation, Einspritzung von Füllmaterialien, Botulinum oder durch eine Kombination der verschiedenen Verfahren korrigiert werden. Welche Methode die richtige ist, hängt von der Lage, Herkunft und Ausprägung der Falten ab.
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Wann darf man nicht mit Botulinum behandelt werden?
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Botulinum darf nicht angewandt werden:
- im Bereich von akuten Hautkrankheiten oder Entzündungen
- bei bekannter Unverträglichkeit
- bei generalisierten Nerven- und Muskelerkrankungen
- bei Schwangerschaft und in der Stillzeit
- bei Einnahme bestimmter Antibiotika
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Was ist Hyaluronsäure und wie wirkt sie?
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Die Hyaluronsäure hat sich mittlerweile als sicherstes und vielseitigstes Füllmaterial etabliert. Hyaluronsäure ist ein natürliches Polysaccharid (Mehrfach-Zucker), das im menschlichen Organismus und insbesondere der Haut in großen Mengen vorkommt. Die von uns verwendete Hyaluronsäure wird ausschließlich synthetisch und unter Sterilbedingungen im Labor hergestellt und nicht aus Tiereiweiß gewonnen. Hyaluronsäuren sind bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in der Faltenbehandlung und haben sich als sicher und effizient erwiesen. Neuere Hyaluronsäuren haben gegenüber den früheren Produkten deutlich verlängerte Haltbarkeiten von bis zu einem Jahr und länger. Die Abbauzeit von stabilisierender Hyaluronsäure ist von der behandelten Gesichtspartie, dem individuellen Hauttyp, der verwendeten Hyaluronsäure und der Injektionstechnik abhängig. Durch regelmäßige Auffrischungs- und Nachbehandlungen lässt sich das gewünschte Ergebnis aufrechterhalten und sogar optimieren.
In den letzten Jahren wurden verschiedene Formen von Hyaluronsäuren entwickelt, die sich vor allem durch ihren Vernetzungsgrad und die daraus resultierende „Dicke“ der einzelnen Partikel unterscheiden. Während ganz reine, unvernetzte Hyaluronsäure eher für feinste oberflächliche Fältchen oder flächenhaft zu einer generellen Hautverjüngung verwendet wird (z.B. Restylane vital® ) werden die höhergradig vernetzten Hyaluronsäuren (z.B. Restylane®, Perlane®) für tiefere Falten eingesetzt. Für unterschiedliche Faltenarten, -tiefen und -lokalisationen kann daher das individuell passende Präparat für Sie gewählt werden. Durch Verbesserung in der Herstellung und verschiedene Variationen bei der Vernetzung gibt es somit inzwischen für fast jede Falte bzw. Gewebedefekt die passende Hyaluronsäure. -
Was sind überhaupt Filler?
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Es gibt zur Faltenbehandlung eine Reihe von Füllmaterialien, die in der Literatur unter den Begriffen „Filler“, „Augmentationsmaterialien“ oder auch „Implantate“ beschrieben werden. In den letzten Jahren sind ständig neue Materialien hinzu gekommen. Wichtig für Sie ist, dass die verwendeten Filler vom Körper gut vertragen werden.
Wir verwenden ausschließlich „biologische Filler“, d.h. Substanzen, die auch natürlich im Körper vorkommen. Da sich diese wieder selbstständig abbauen (resorbieren), bezeichnet man diese auch als „nicht-permanente Filler“. Die Zeit, die der Körper zur Auflösung benötigt, ist Material abhängig und beträgt zwischen einigen Monaten bis zu über einem Jahr. Ein günstiger Zusatzeffekt der Hyaluronsäurefiller ist, dass sie die natürliche Kollagenneubildung der Haut anregen. Von „Permanenten Fillern“ raten wir dagegen strikt ab. -
Verwenden Sie auch permanente Filler? Wären diese nicht eine dauerhafte und somit auch preisgünstige Lösung des Faltenproblems?
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Permanente Filler sollen, wie der Name schon sagt, einen dauerhaften, eben permanenten Effekt, haben. Dieser beruht darauf, dass sie Stoffe enthalten, wie beispielsweise Acrylperlchen oder Polyarylgel, die der Körper nicht abbauen kann. Es wird also ein Fremdmaterial implantiert, das im Körper verbleibt! Auf den ersten Blick erscheint diese dauerhafte Wirkung natürlich sehr verlockend. Nicht unbedenklich sind jedoch entscheidende Nachteile. Zum einen treten relativ häufig Nebenwirkungen in Form von Allergien auf. Auch kommt es oft zu einer spontanen Verlagerung der flüssigen Implantate sowie zu furchtbaren Entzündungen. Da die Stoffe ja nicht abgebaut werden, können diese unerwünschten Effekte nur durch mühsames Herausoperieren der Substanz beendet werden, was leider in vielen Fällen nicht möglich ist. Zum anderen nimmt mit dem Alter auch allmählich das gesamte Unterhautfettgewebe ab. Das bedeutet, dass auch trotz guter Materialverträglichkeit, ein über Jahre anhaltender Effekt negative Folgen haben. So kann es sein, dass sich nach einigen Jahren das permanente Implantat als unnatürlich wirkender Strang oder Knoten (Granulome) über dem insgesamt zurückgewichenen Hautniveau abhebt.
Aus den geschilderten Gründen setzen wir grundsätzlich keine „permanente Filler“ ein. -
Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?
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Hyaluronsäure als natürlicher Bestandteil der Haut ist in der Regel sehr gut verträglich und Nebenwirkungen, insbesondere allergische Reaktionen sind selten. Deshalb kann auch auf vorherige Verträglichkeitstestungen, im Gegensatz zu Kollageninjektionen, verzichtet werden. Nach Filler-Injektionen kann es zu örtlichen Reaktionen wie z. B. Schwellung, Rötung, Schmerz oder Juckreiz kommen, die bei jeder Injektion auftreten können. Normalerweise klingen diese Reaktionen nach wenigen Minuten bis einigen Tagen spontan wieder ab. Bei Behandlungen am Lippenrand können die Lippen bis zu einer Woche geschwollen sein und zunächst etwas ungleichmäßig aussehen. Auch kleine Blutergüsse können an den Einstichstellen auftreten. Daher nehmen Sie bitte 1 Woche vor der Behandlung keine Medikamente ein, die eine gerinnungshemmende Wirkung haben (z. B. Aspirin® oder Marcumar®).
Sollten Sie zu Herpesbläschen an den Lippen neigen, informieren Sie uns bitte vorher. Eine Herpes simplex- Infektion kann durch die Injektion von Hyaluronsäure wieder aufblühen. Grundsätzlich sollte aus Sicherheitserwägungen nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit behandelt werden. -
Was machen Sie mit den sogenannten Nasolabialfalten?
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Bei den durch die Mimik bedingten Nasolabialfalten injizieren wir als natürliche und abbaubare Füllmaterialien (Filler) Restylane® . Diese enthalten als Wirkstoff Hyaluronsäure. Der Effekt hält, je nach Betätigung der mimischen Muskulatur und Material, zwischen einem halbem bis anderthalb Jahre. Botulinum ist in diesem Areal leider nicht einsetzbar.
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Wie wird die Fillerbehandlung durchgeführt?
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Um die Behandlung für Sie entspannter zu gestalten, empfehlen wir vor der Fillerinjektion eine anästhesierende Creme aufzutragen, die dann für die Dauer etwa einer Stunde einwirken sollte. Durch die Zusammensetzung des Hyaluronsäure-Gels ist ein Hauttest vor der eigentlichen Behandlung nicht mehr erforderlich. Die Hyaluronsäure wird mit einer sehr feinen Nadel direkt entlang der Faltenlinie unter die Hautoberfläche gespritzt, bis die gewünschte Korrektur erreicht ist. Im Anschluss daran sollte noch für einige Minuten gekühlt werden. Das Ergebnis der Behandlung ist sofort danach erkennbar. Nach der ersten Behandlung sind eventuell weitere Injektionen in mindestens einwöchigen Abständen erforderlich, um das gewünschte Korrekturniveau zu erreichen. Der Abbau der Hyaluronsäure verläuft ähnlich wie der Abbau des natürlichen Bindegewebes. Zum Erhalt einer Langzeitkorrektur empfiehlt es sich, die Behandlung nach etwa 6-12 Monaten zu wiederholen.
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Für welche kosmetischen Indikationen wird der Encore CO2-Laser eingesetzt?
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Im kosmetischen Bereich wird der Laser hauptsächlich zur Faltenbehandlung und zur Behandlung von Aknenarben eingesetzt. Der Encore CO2-Laser ist im direkten Vergleich mit dem Affirm®-Laser bei der Behandlung von Falten wesentlich effektiver.
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Ist die Behandlung mit dem Encore CO2-Laser eine blutige Angelegenheit und schmerzhaft?
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Die Intensität wird je nach Indikation und Therapieziel variiert. Für manche Behandlungen ist eine örtliche Betäubung erforderlich. Bei den meisten Indikationen wird mit Luftkühlung (gegebenenfalls unterstützt durch ein mildes Schmerzmittel) und mit Anästhesiecreme gearbeitet. Durch die Hitze, die der Laser auf der Haut erzeugt, werden oberflächliche Gefäße sofort verschlossen, sodass die Behandlung weitestgehend unblutig erfolgen kann.
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Wird die Haut durch eine CO2-Laser-Behandlung dünner, wenn Falten behandelt werden?
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Bei dieser Form der Laserbehandlung erneuern sich die Kollagenfasern und damit die Haut. Dünner wird sie durch die Lasertherapie nicht. Im Gegenteil - durch die Reaktivierung der Kollagenfasern gewinnt die Hautstruktur wieder an Elastizität und kräftigt sich. Dieser Prozess erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten. Das ist auch der Grund dafür, warum das Endergebnis des Skin-Resurfacings erst nach ca. einem halben Jahr erreicht ist.
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Kann eine Encore CO2-Faltenbehandlung nach einigen Jahren theoretisch wiederholt werden, wenn eine erneute Auffrischung gewünscht wird?
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Dies ist problemlos möglich. Wir haben mittlerweile hervorragende Langzeitergebnisse von Patienten, die vor mehr als 10 Jahren behandelt worden sind. Der ultragepulste Encore CO2-Laser ist der Goldstandard, an dem alle anderen "Antifaltenlaser" gemessen werden müssen. Bislang gibt es keine gleichwertige Alternative zum Encore CO2-Laser.
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Was unterscheidet eine Faltenlaserbehandlung mit CO2-Laser von derjenigen mit dem Erbium:YAG-Laser oder dem Affirm®-Laser?
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Der Erbium:YAG-Laser ist im Wesentlichen ein rein ablativer (d. h. abtragender) Laser. Beim CO2-Laser kommt es zusätzlich zur Abtragung noch zu einer Kollagenanregung in der Tiefe. Bei beiden Lasern entstehen nach der Behandlung je nach Therapiestärke leichte bis mittelstarke Krüstchen, die nach 3-6 Tagen abheilen. In der Regel werden, je nach Behandlungsintensität, 1-3 Sitzungen durchgeführt. Der Affirm®-Laser hat den Vorteil, dass man fast direkt nach der Behandlung, spätestens aber am nächsten Tag, wieder "salonfähig" ist. Bei dieser Therapie sind allerdings mehrere Sitzungen nötig (in der Regel 5-8). Bei sogenannten "Knitterfältchen" oder tiefen Aknenarben ist eher der CO2-Laser von Vorteil, bei diskreten Fältchen oder Aknenarben, sofern man sich nicht für 5-6 Tage eine Auszeit gönnen kann, eher der Affirm®-Laser zu empfehlen. Wir beraten Sie nach persönlicher Vorstellung in Ihrem individuellen Fall gerne gezielt über die beste Möglichkeit.
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Was unterscheidet bei der Faltenbehandlung ein konventionelles "Encore CO2-Skinresurfacing" von einem "CO2-Weekend-plus-Laserpeeling"?
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Bei einem herkömmlichen Skinresurfacing mittels CO2-Laser entstehen Krüstchen, die etwa 5-6 Tage anhalten. Diese Behandlung entspricht vom Effekt her etwa 2-4 Sitzungen eines Weekend-plus-Peelings. Beim Weekend-plus-Peeling halten dafür die Krusten lediglich etwa 3-4 Tage ("Wochenende plus ein Tag") an. Welche Methode für Sie geeignet ist, kommt auf Ihre individuelle Situation (z. B. Berufsleben, Urlaub) an.
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Was ist vor bzw. nach einer CO2-Laserbehandlung zu beachten?
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Wichtigste Voraussetzung für eine CO2-Laserbehandlung ist, dass Ihre Haut möglichst blass, d. h. nicht sonnengebräunt ist. Auch sollte nicht gleichzeitig eine innerliche Vitamin-A-Säure-Therapie erfolgen. Nach der Behandlung ist die Haut für mindestens 6 Wochen vor der Sonne zu schützen (LSF 50). Außerdem sollten nach dem Lasern von ausgedehnten Arealen Maßnahmen vermieden werden, die zu einer vermehrten Hautdurchblutung führen. Dies sind z. B. Saunabesuche, Marathonläufe oder Gesichtsmassagen, sofern das Gesicht gelasert wurde. Über die Nachbehandlung mit Cremes oder spezielle Verhaltensempfehlungen werden Sie im Einzelfall indikationsabhängig informiert. Auch unsere Medizinische Kosmetikabteilung steht Ihnen hierbei hilfreich zur Seite.
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Wie sehen die Tage nach einer Encore CO2-Laser-Laserbehandlung aus? Was ist zu beachten?
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2-3 Stunden nach der Laserbehandlung sollten die behandelten Areale mit Kühlpacks gut gekühlt werden. An den beiden Tagen nach dem Lasern wird die Haut anschwellen, möglicherweise sogar etwas nässen. An den 4 darauf folgenden Tagen wird die Haut sich dann vollständig abschuppen und regenerieren. Sie benötigen in diesen Tagen nur eine angenehme Pflegecreme, sonst nichts zusätzlich. Nach 6-7 Tagen ist das behandelte Areal nur noch etwas gerötet. Es kann dann problemlos wieder Make-up, falls Sie es wünschen, aufgetragen werden.
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Für welche medizinischen Indikationen wird der Encore CO2-Laser eingesetzt?
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Der CO2-Laser wird zur Behandlung von tiefen Aknenarben oder auch anderen narbigen Strukturen eingesetzt. Darüber hinaus findet er u.a. Verwendung bei der Entfernung von seborrhoischen Keratosen, bestimmten erhabenen, nicht pigmentierten Muttermalen (sogenannten "dermalen Naevi"), Syringomen, Xanthelasmen und dem Granuloma pyogenicum. Leichte oberflächliche chronische Sonnenschäden (aktinische Keratosen) können ebenfalls im Einzelfall damit abgetragen werden.
