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Medizinisches Versorgungszemtrum Dres. Raulin und Kollegen

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Foto Häufige Fragen

FAQs zur Lichttherapie

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UV-Schutzbrille und Merkblatt sind Pflicht!

Bei jeder UV-Bestrahlung ist es aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben, dass Sie die UV-Schutzbrille während der gesamten Bestrahlungszeit tragen. Ferner sollten Sie die aushängenden Sicherheitshinweise zur UV-Therapie gewissenhaft lesen. Sollte Ihnen vor Ihrer ersten UV-Anwendung unser Sicherheitsmerkblatt nicht ausgehändigt worden sein, können Sie es gern von unseren Medizinischen Fachangestellten erhalten.

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Welche Kontraindikationen gegen eine UV-/PUVA-Therapie gibt es?

Wir führen eine UV-/PUVA-Therapie nicht durch bei: Zustand nach Malignem Melanom,  Zustand nach Entfernung anderer lichtabhängiger Hauttumoren wie Stachelzellkarzinomen (Spinaliomen) und Basalzellkarzinomen (Basaliomen), chronischen Lichtschäden der Haut mit aktinischen Keratosen, Bestehen von zahlreichen Muttermalen, dysplastischem Nävussyndrom, Einnahme bestimmter Medikamente.

Über weitere Risiken und Kontraindikationen der UV- und PUVA-Therapie informieren wir Sie  sehr gern im persönlichen Gespräch.

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Wie verhalte ich mich im Notfall bei UV-Überdosierung?

Sollte eine unerwartete Überdosierung oder Überempfindlichkeit der Haut nach einer UV-Bestrahlung oder PUVA-Therapie in Form von Hautrötungen, Juckreiz, Brennen der Haut, Auftreten kleiner Bläschen oder Fieber eingetreten sein, betreiben Sie bitte keine Eigentherapie, sondern setzen sich direkt mit unserer Praxis oder dem ärztlichen Notdienst in Verbindung. Durch Verabreichung von Kortison- und Salicylsäure-Tabletten und kortikoidhaltiger Kühlmilch können stärkere, unerwünschte UV-Reaktionen meist gelindert oder abgefangen werden. Ihr sofortiges Reagieren ist in einem solchen Fall sehr wichtig, da durch eine unnötige Behandlungsverzögerung die Auswirkungen der UV-Überdosierung schlechter zu behandeln sind. 

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Wie ist mit unerwünschter Lichtempfindlichkeit durch Medikamente und Johanniskraut umzugehen?

Wir weisen dringend darauf hin, dass Sie während der UV-Therapie keine Medikamente einnehmen dürfen, die zu einer verstärkten Lichtempfindlichkeit führen. Meist sind diese "phototoxischen" und "photoallergischen" Nebenwirkungen im Beipackzettel der Medikamente vermerkt. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie uns vor jeder UV-Bestrahlung alle Medikamente mitteilen, die Sie ständig und auch sporadisch einnehmen. Medikamentenumstellungen vom Hausarzt während der Bestrahlungstherapie sind eine Möglichkeit für eine unerwartet auftretende erhöhte Lichtempfindlichkeit. Typische Medikamente, die zu erhöhter Lichtempfindlichkeit führen, sind Entwässerungstabletten (Furosemid, Thiazide wie Dytide H) oder Kombinationspräparate gegen Bluthochdruck als auch Antibiotika wie Tetrazykline und Sulfonamide. Es gibt viele weitere Medikamente, die die Lichttherapie ungünstig beeinflussen: Phenothiazine, Nalidixinsäure, Naproxen, Benoxaprofen, Piroxicam u.a. Aber auch Kräutertees, Bronchialtees mit Huflattich, ausgiebiger Verzehr von Selleriesalat und vor allem das in der Winterzeit gegen depressive Verstimmung häufig verwandte Johanniskraut führen zu erhöhter und unberechenbarer Lichtempfindlichkeit. Diese Pflanzenprodukte müssen während der UV-Therapie vorsorglich aus Sicherheitsgründen leider abgesetzt werden.