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Sie können, wie seit  Jahren bewährt, weiterhin ohne Terminvereinbarung zu uns kommen.

  • Ausgenommen sind hiervon leider Patienten mit Fieber, Hustensymptomen, Schnupfen oder Halsschmerzen, die wir aktuell in unserer Routinesprechstunde aufgrund der Schutzmaßnahmen  nicht  betreuen können.
  • Zu Ihrer eigenen Sicherheit, zum Schutz unserer Mitarbeiter  und zum Wohle der anderen Patienten können wir allerdings auch  weiterhin leider jeweils nur eine Begleitperson  in unsere Praxisräume lassen  und auch nur dann, wenn es sich um die Begleitung von Kindern und hilfsbedürftigen Menschen handelt.
  • Wir möchten Sie auch höflich darum bitten, konsequent eine Schutzmaske für Ihren Besuch bei uns zu tragen.
  • Bitte desinfizieren Sie  gründlich an den vor der Praxistür aufgestellten automatischen Desinfektionsmittelspendern Ihre Hände, bevor Sie die Praxisräume betreten.
  • Wir können aus Sicherheitsgründen immer nur eine bestimmte Anzahl von Patienten in unsere Praxisräume lassen.  Halten Sie bitte auch vor den Praxisräumen den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ein und tragen Sie auch in den Außenbereichen  der Praxisräume Schutzmasken.

Denken Sie bitte an die Ihre Mitmenschen und bleiben Sie  bitte auf Abstand.
Bei uns gilt weiterhin  „Safety first“

Ärzte und Wissenschaftler  für Strategiewechsel in Pandemiebekämpfung

In einem Positionspapier, welches am 28.10.2020 vorgestellt wurde, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit der wissenschaftlichen Expertise der Virologen Professor Hendrik Streeck und Professor Jonas Schmidt-Chanasit Vorschläge entwickelt, wie die Pandemie langfristig bewältigt werden kann.

Im Kern wird in dem Papier für einen stärkeren Schutz der Risikogruppen, die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, mehr Eigenverantwortung und ein bundeseinheitliches Ampelsystem plädiert.

„Wir nehmen die Pandemie sehr ernst“, stellte KBV-Vorstandschef Dr. Andreas Gassen zu Beginn der Pressekonferenz klar. „Uns geht es um eine realistische medizinische Einschätzung von Chancen und Risiken, denn wir werden das Virus so schnell nicht eliminieren können“, sagt er und fügte hinzu: „Wir können nicht das ganze Land, gar einen Kontinent Wochen und Monate in ein künstliches Koma versetzen“ und damit bleibende Schäden verursachen.

Nötig seien zielgerichtete und für die breite Bevölkerung nachvollziehbare Maßnahmen. „Wir brauchen eine gesunde Balance aus Einschränkungen und wissenschaftlich begründbaren Maßnahmen“, betonte Gassen. Dazu zähle der Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen.

Den „dauerhaften Umgang mit dem Virus“ und damit „ein dauerhaftes anderes Verhalten“, hob auch der KBV-Vorstandsvize Dr. Stephan Hofmeister als notwendig hervor. „Bei den Maßnahmen dürften „die Nebenwirkungen nicht schlimmer sein als die Wirkungen“. Wichtig seien nachhaltige Konzepte. „Dazu wollen wir den Dialog eröffnen“