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FAQs zu Nagelpilz

Warum wird die Lasertherapie für den Nagelpilz in unserem Zentrum vergleichsweise so moderat abgerechnet? Für Pinponte© Behandlungen werden andernorts zwischen 500 - 600 Euro berechnet.
Die Laserbehandlung der Nägel wird von uns gemäß den Richtlinien der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt. Daran sind wir rechtlich gebunden und folgen selbstverständlich auch diesen Vorschriften. Unsere Liquidation erfolgt im Normalfall zum Faktor 2,3 und nicht mit dem Steigerungsfaktor 3,5. Damit ergibt sich umgerechnet ein Betrag bis max. 110 € pro Laseranwendung. Zusätzlich werden die Gebührenziffern für die ärztliche Beratung und Untersuchung angesetzt. Es hat sich gezeigt, dass die Therapie nur nach vollständigem Abschleifen der Nägel Sinn macht. Das Abschleifen muss zu dem Laserpreis addiert werden und kann bei Bedarf, falls Sie das wünschen, von einem kooperierenden Podologen in Karlsruhe durchgeführt werden. Der Betrag hierfür liegt je nach Umfang zwischen 20 und 30 Euro und kann im Normalfall auch bei den privaten Krankenkassen eingereicht werden.
Was ist eine Nagelpilzinfektion?
Die Pilzinfektion durch Dermatophyten ist eine der häufigsten Infektionen des Menschen und befällt Haut, Haare und Nägel. Wenn diese Dermatophyten einen oder mehrere Nägel durchsetzt haben, spricht man von einer Nagelpilzinfektion (=Onychomykose). Die Infektionsquelle ist in den meisten Fällen ein sehr ausgeprägter Fußpilz, der den Betroffenen in aller Regel nicht auffällt, weil er selten juckt und sich nur durch eine verstärkte Hautschuppung zu erkennen gibt.
Wie kommt es zur Nagelpilzinfektion?
Die Infektion erfolgt häufig in öffentlichen Schwimmbädern, Saunen, Fitness-Studios, Duschen und Umkleidekabinen von Sportstätten. Fast immer geht dem Nagelpilz ein seit vielen Monaten oder eher Jahren bestehender, für den Laien meist unauffälliger, ausgeprägter, nicht juckender Fußpilz voraus.
Wer ist häufig betroffen?
Es sind bereits junge Sportler, vor allem Läufer, betroffen, da der mechanische Druck in den Schuhen und das Schwitzen die Infektion begünstigen. Diese Tatsache prägte im amerikanischen Sprachraum den Begriff „athlets foot“. Der Nagelpilzbefall nimmt im Laufe des Lebens zu und ist weltweit ein sehr verbreitetes Problem. Bei unseren Patienten über 60 Jahre sehen wir eine Nagelpilzbefallrate von über 50 %!
Wie funktioniert der Laser?
Die Hitze des Laserstrahls dringt in den infizierten Nagel ein und inaktiviert in Folge der spezifischen Wärmewirkung das Pilzwachstum ohne Schädigung der Nagelstruktur oder des umliegenden Gewebes. Der Nagel klart nicht unmittelbar nach der Behandlung auf, sondern er benötigt mindestens 1 Jahr, um gesund nachzuwachsen. Wir empfehlen stets eine kombinierte Behandlung aus Laseranwendung, Pilzlack, einer systemischen Therapie und podologischen Maßnahmen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die meisten Patienten empfinden bei der Laserbehandlung der Nägel keinen wirklichen Schmerz. Es wird allerdings fast immer ein etwas unangenehmes Hitzegefühl angegeben, denn die effektive Zerstörung der Pilzkeime erfolgt ja über eine beabsichtigte gezielte Wärmeeinwirkung des Lasers.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Behandlung mit unserem Pinpointe® – Nd:YAG-Laser dauert ca. 10 Minuten. Es werden in der Regel 10 Sitzungen für eine dauerhafte Abheilung benötigt. Aus Gründen der Vorbeugung und Prophylaxe werden bei uns im Allgemeinen alle Zehennägel behandelt. Die Laserbehandlungen werden in 6-wöchigen Intervallen durchgeführt. Der Behandlungszeitraum ist in der Regel 1½ Jahre.
Ist die Behandlung eine Versicherungsleistung, die von der gesetzlichen Krankenkasse oder privaten Kassen übernommen wird?
Bei der Laserbehandlung des Nagelpilzes handelt es sich ohne jeden Zweifel um eine medizinische Leistung, die leider nicht bei den Versorgungsleistungen der gesetzlichen Versicherungen enthalten ist. Privatversicherten Patienten wird die Therapie in der Regel erstattet. Sie sollten aber im Zweifel die Erstattungssituation bei Ihrer Versicherung gegebenenfalls prüfen lassen. Gern sind wir Ihnen auch, sofern dies Ihre Krankenkasse benötigt, mit einem aussagekräftigen Attest behilflich. Wir liquidieren die Therapie mit sog. Analogziffern für die Lasertherapie zum normalen Steigerungsfaktor und halten uns an die Vorgaben der Bundesärztekammer.
Was kostet die Behandlung?
Die eigentliche Laserbehandlung liegt für Selbstzahler und Privatversicherte bei 110 € pro Sitzung. Das Abschleifen muss zu dem Laserpreis addiert werden und kann bei Bedarf, falls gewünscht, von einem kooperierenden Podologen in Karlsruhe durchgeführt werden. Der Betrag hierfür liegt je nach Umfang zwischen 20 und 30 Euro und kann im Normalfall auch bei den privaten Krankenkassen eingereicht werden. Zusätzlich werden die Gebührenziffern für die ärztliche Beratung und Untersuchung angesetzt. Im Rahmen dieser Untersuchung und Beratung wird auch von uns darüber entschieden, ob eine Nagelpilzlaserbehandlung überhaupt im vorliegenden Fall sinnvoll ist. Deshalb ist es unserer Einschätzung nach erforderlich, dass die Diagnosestellung ausschließlich durch einen Hautfacharzt erfolgt und dort auch die Lasertherapie durchgeführt wird. Nichts ist unsinniger als einen vermeintlichen Nagelpilz zu therapieren, der gar keiner ist.
Wie wird die Lasertherapie für den Nagelpilz in unserem Zentrum abgerechnet?
Die Laserbehandlung der Nägel wird von uns gemäß den Richtlinien der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt. Daran sind wir rechtlich gebunden und folgen selbstverständlich auch diesen Vorschriften. Unsere Liquidation erfolgt im Normalfall zum Faktor 2,3 und nicht mit dem Steigerungsfaktor 3,5. Damit ergibt sich umgerechnet ein Betrag bis max. 110 € pro Laseranwendung. Zusätzlich werden die Gebührenziffern für die ärztliche Beratung und Untersuchung angesetzt. Es hat sich gezeigt, dass die Therapie nur nach vollständigem Abschleifen der Nägel Sinn macht. Das Abschleifen muss zu dem Laserpreis addiert werden und kann bei Bedarf, falls Sie das wünschen, von einem kooperierenden Podologen in Karlsruhe durchgeführt werden. Der Betrag hierfür liegt je nach Umfang zwischen 20 und 30 Euro und kann im Normalfall auch bei den privaten Krankenkassen eingereicht werden.
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