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FAQs zu Venenleiden

Woran merke, dass ich an Krampfadern leide?
Das Krampfaderleiden besteht aus zwei Komponenten – einer sichtbaren und einer unsichtbaren. Sichtbare Zeichen sind im Anfangsstadium Besenreiser, dann verdickte, hervortretende oberflächliche Venen und schließlich Farbveränderungen der Haut an den Unterschenkeln. Zum anderen gibt es die unsichtbaren, aber fühlbaren Symptome, wie schwere Beine, unspezifische Beinschmerzen, Krämpfe oder Überwärmungsgefühle. Ein Video erklärt den Unterschied zwischen harmlosen Besenreisern und problematischen Krampfadern: https://www.youtube.com/watch?v=ng75TFBrWzw&t=6s
Häufig hört man, Krampfadern sind lediglich von kosmetischer Bedeutung, stimmt das?

Mit Nichten. Krampfadern können neben den o.g. Beschwerden auch zu einem lebensbedrohlichen Risiko werden. In den nicht mehr funktionierenden Venen können sich Thrombosen bilden, die zu einer Lungenembolie führen können. Darüber hinaus stellt die venöse Insuffizienz den häufigsten Grund für ein Unterschenkel-Ulkus, das sog. offene Bein dar.
Folgendes Video erklärt, warum Krampfadern nicht nur ein kosmetisches Problem sind: https://www.youtube.com/watch?v=dt7e0A4NUps&t=15s

Was ist „oberflächlicher venöser Reflux“?
Ein oberflächlicher venöser Reflux (Rückfluss) entsteht, wenn die Venenklappen, die normalerweise den Blutfluss aus den Beinen zum Herzen unterstützen, geschädigt oder erkrankt sind. Dies führt zu einer Ansammlung von „zu viel“ Blut in den Beinen. Häufige Symptome von venösem Reflux sind Schmerzen, Schwellungen, Schweregefühl und Müdigkeit sowie sichtbare Krampfadern in den Beinen.
Wie behandelt man heute Krampfadern am Schonendsten?

Am Schonendsten sind momentan die endoluminalen Therapien mittels Laser, Radiofrequenz oder Cyanoacrylatkleber. Bei diesen Verfahren wird die vorgeschädigte Vene von innen entweder mittels eines Katheters durch Hitze gezielt verschlossen und verklebt. Diese Verfahren unterscheiden sich gravierend von herkömmlichen Operationen. So werden keine Skalpellschnitte oder Vollnarkosen benötigt. Innerhalb einiger Minuten wird die erkrankte Vene entweder unter Freisetzung von Wärmeenergie oder durch die Abgabe des Cyanoacrylatklebers gezielt und kontrolliert verschlossen. Folgendes Video erklärt es: https://www.youtube.com/watch?v=65Hqii5L3RA&t=5s

Die endoluminalen Therapien klingen ja sehr einfach. Wie geht es nach dem Eingriff für den Patienten weiter?

Der Eingriff dauert ca. 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss geht der Patient 30 Minuten spazieren und kehrt dann nochmals für eine kurze Kontrolle in unsere Praxis zurück. So verbringt der Patient insgesamt ca. 1,5 Stunden bei uns, bis er wieder nach Hause gehen kann. Im Anschluss muss der Patient für 7 Tage einen Kompressionsstrumpf tragen. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist nicht mehr nötig.
Was Sie als Patient nach einer endoluminalen Therapie alles können und dürfen erklärt folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=0Lcxwq6gMUM&t=2s

Können bei den endoluminalen Therapien Nebenwirkungen auftreten?
Die Nebenwirkungen sind im Vergleich zu klassischen Operationen minimal. So können leichte Schmerzen und kleine Blutergüsse auftreten. Auffällige und unschöne Narben entstehen nicht. Meistens wird der Eingriff so gut vertragen, dass man bereits am nächsten Tag seiner gewohnten Alltagstätigkeit nachgehen kann.
Was genau ist das Radiowellen-Verfahren?
Bei der Radiowellentherapie handelt es sich um eine minimal invasive chirurgische Behandlung des oberflächlichen venösen Refluxes. In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einstich ein dünner Katheter eingeführt. Der Katheter überträgt Radiofrequenzenergie auf die Venenwand, was zu deren selektiver Erhitzung und zum dauerhaften sicheren Verschluss führt.
Was genau ist das Laser-Verfahren?
Bei der Lasertherapie handelt es sich um eine minimal invasive chirurgische Behandlung des oberflächlichen venösen Refluxes. In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einstich eine dünne Laserfaser eingeführt. Die Laserfaser leitet den Laser (1470nm) in die Vene und durch die Erhitzung der Venenwand wird die kaputte Vene dauerhaft verschlossen.
Was genau ist das Venaseal©-Verfahren?

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Wie wird ein oberflächlicher venöser Reflux mit den endoluminalen Verfahren behandelt?

Da die Venenklappen nicht „repariert“ werden können, kann der Blutfluss nur durch gesunde Venen umgeleitet werden. Ursprünglich wurde dies durch das chirurgische Entfernen (Stripping) der Beschwerden verursachenden Vene bewirkt. Die endoluminalen Verfahren bietet dem gegenüber eine minimal eingreifende Alternative, indem die Problem-Vene effektiv verschlossen wird. Sobald die erkrankte Vene ausgeschaltet ist, übernehmen gesunde Venen problemlos deren Funktion und sorgen für den normalen Abfluss des Blutes aus den Beinen.
Warum man eine Vene so einfach „stilllegen“ kann, erklärt folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=SwdXG8ThVPA&t=3s

Wie unterscheiden sich die endoluminalen Therapieverfahren vom Venenstripping?
Bei der Stripping-Operation macht der Chirurg einen Schnitt in der Leistengegend und unterbindet die Vene. Anschließend wird eine Stripping-Sonde durch die Rosenvene gefädelt, um die Vene durch einen zweiten Schnitt knapp oberhalb der Wade herauszuziehen.
Bei den endoluminalen Therapieverfahren muss kein Schnitt in der Leistengegend vorgenommen werden. Die Vene verbleibt an Ort und Stelle und wird mit einem speziellen Katheter (Closure-Katheter, Laserfaser oder Venaseal©-Katheter), der durch eine kleine Punktion eingeführt wird, erhitzt oder verklebt. Auf diese Weise können Blutergüsse und Schmerzen, die oft mit einem Venen-Stripping einhergehen, vermieden werden (d. h., Komplikationen, die durch Abreißen der großen venösen Seitenäste beim Herausziehen der Rosenvene verursacht werden). Ein Venen-Stripping erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, während die endoluminalen Therapieverfahren entweder in örtlicher Betäubung oder ganz ohne Betäubung (Venaseal©) durchgeführt werden.
Wie lange dauern die endoluminalen Therapieverfahren?
Die Behandlung eines Beines dauert durchschnittlich 45–60 Minuten. Mit Untersuchungen vor und nach der Behandlung, sowie einem 30minütigen Spaziergang im direkten Anschluss an die Behandlung bleibt ein Patient ca. 1,5-2 Stunden bei uns.
Sie die endoluminalen Therapieverfahren schmerzhaft?
Die Patienten berichten bei allen Verfahren über geringe bis gar keine Schmerzen. Der behandelnde Operateur aus unserem Team wird Ihnen zur Betäubung des Behandlungsbereichs bei den Hitze-basierten Verfahren (Radiofrequenz und Laser) ein örtliches Betäubungsmittel verabreichen. Bei dem Cyanoacrylat-basierten Venaseal©-Verfahren ist keine Betäubung notwendig.
Ist eine Narkose bei diesem Verfahren erforderlich?
Nein, alle drei Verfahren kommen ohne Voll- oder Rückmarknarkosen aus.
Wie schnell kann ich nach der Behandlung wieder normale Aktivitäten aufnehmen?
Viele Patienten können ihre normalen Aktivitäten sofort wiederaufnehmen. Wir empfehlen, im Anschluss an die Behandlung einige Wochen lang regelmäßig spazieren zu gehen. Kompetitive Teamsportarten wie Fußball empfehlen wir erst nach 14 Tagen wiederaufzunehmen. Trainieren können Sie aber schon wenige Tage nach dem Eingriff.
Wie schnell nach der Behandlung werden meine Symptome gelindert?
Die meisten Patienten stellen eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach dem Eingriff fest.
Ist nach den endoluminalen Therapien mit Narben, Blutergüssen oder Schwellungen zu rechnen?
Patientenberichten und unseren Erfahrungen zufolge treten im Anschluss an die endoluminalen Therapien nur minimale oder gar keine Narben, Blutergüsse oder Schwellungen auf.
Welche potenziellen Risiken und Komplikationen können sich durch die endoluminalen Therapieverfahren ergeben?
Wie bei jedem medizinischen Eingriff sind auch diese Eingriffe theoretisch mit möglichen Risiken und Komplikationen verbunden. Im Beratungsgespräch werden wir alle nur denkbaren Komplikationen mit Ihnen durchgehen. Zu den potenziellen Komplikationen gehören u. a. Gefäßverletzungen, Thrombose, Venenentzündung, Bluterguss, Infektion oder Parästhesie (Taubheitsgefühl oder Kribbeln).
Welche der drei endoluminalen Therapieoptionen ist für mich geeignet?
Die Entscheidung, ob welches Verfahren die beste Lösung für Ihr Venenleiden ist, können wir nur nach einer Ultraschall-Untersuchung treffen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nahezu alle Patienten mit oberflächlichem venösem Reflux durch eines dieser Verfahren behandelt werden können.
Spielt das Alter eine wichtige Rolle?
Das Alter spielt keine maßgebliche Rolle bei der Beurteilung, ob eines dieser Verfahren für Sie geeignet ist. Patienten aller Altersgruppen sind bereits erfolgreich mit diesen Verfahren behandelt worden.
Müssen Blut verdünnende Medikamente (Marcumar©, ASS, Xarelto©, Eliquis©) abgesetzt werden?
Nein, Sie können alle Ihre Medikamente weiter nehmen. Dies bedeutet für Sie eine zusätzliche Sicherheit, da keine Umstellungen notwendig werden.
Was geschieht nach erfolgter endoluminaler Therapie mit der im Bein verbleibenden behandelten Vene?
Nach der Behandlung entsteht aus der Vene kollagenhaltiges Fasergewebe. Mit der Zeit integriert sich die Vene nach und nach in das umliegende Gewebe. Eine Studie belegt, dass 89% der behandelten Venen ein Jahr nach der Behandlung nicht vom restlichen Körpergewebe zu unterscheiden sind.
Werden die endoluminalen Therapieverfahren von meiner Krankenkasse bezahlt?
Viele Krankenkassen kommen für die Radiowellen- und Lasertherapie zur Gänze auf. Die Kosten des Verfahrens werden von den privaten Versicherungen und den meisten Betriebskrankenkassen übernommen. Sprechen Sie einfach bei Ihrer Kasse persönlich vor. Die wissenschaftlichen Argumente sprechen eindeutig für dieses Verfahren.
Hier eine Liste der Krankenkassen, die die Radiowellen- und Lasertherapie in vollen Umfang übernehmen:
BKK 24
Actimoda Krankenkasse
AOK Baden Württemberg (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen)
Atlas BKK Ahlmann
BKK Achenbach Buschhütten
BKK advita
BKK ALP plaus
BKK B. Braun Melsungen AG
BKK Basell
BKK Beiersdorf AG
BKK BMW
BKK Braun Gillette
BKK Continental
BKK Daimler
BKK DEMAG Krauss-Maffei
BKK der MTU
BKK Deutsche Bank AG
BKK Diakonie
BKK Dr. Oetker/Heimat
BKK Energie
BKK Esso
BKK EWE
BKK Exklusiv
BKK Firmus
BKK für Heilberufe
BKK futur
BKK Gildermeister Seidensticker
BKK Grillo-Werke
BKK Henschel Plus
BKK Herford Minden Ravensberg
BKK Herkules
BKK Hoesch
BKK IHV
BKK Karl Mayer
BKK Kassana
BKK Linde
BKK Mahle
BKK MAN und MTU München
BKK Melitta Plus
BKK Merck
BKK mhplus
BKK Miele
BKK Mobile Oil
BKK Pfaff
BKK Pfalz
BKK PHOENIX
BKK PricewaterhouseCoopers
BKK pronova
BKK R + V
BKK RWE
BKK Schwenninger
BKK S-H
BKK SKD
BKK Stadt Augsburg
BKK Südzucker
BKK Vaillant
BKK VBU – Verkehrsbau Union
BKK VDN
BKK VerbundPlus
BKK Vereinigte
BKK Vital
BKK vor Ort
BKK Werra Meissner
BKK Wirtschaft und Finanzen
BKK WMF
BKK ZF & Partner
Brandenburgische BKK
E.ON BKK
HEK – Hanseatische Krankenkasse
IKK classic
IKK Südwest
LKK Baden Württemberg
Postbeamtenkrankenkassen
ShellBKK / LIFE
Siemens BKK
Thüringer BKK

Das Venaseal©-Verfahren wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Private Krankenkassen übernehmen vielfach anteilig Kosten. Jedoch ist auch hier eine individuelle Kostenübernahme durch die Krankenkasse vor der Behandlung zu erfragen. Wir helfen ihnen gerne mit einem Kostenvorschlag und allen weiteren nötigen Unterlagen.

Was sagen Patienten zu den endoluminalen Therapieverfahren?
98% der behandelten Patienten würden das Verfahren ihren Bekannten und Verwandten mit ähnlichen Beinvenenproblemen weiterempfehlen.
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